1. Dämon-Modus: Dark Messiah of Might and Magic
Normalerweise bist Du in diesem Spiel ein junger Krieger, der gegen Orcs, die Untoten und andere Feinde mit Schwert, Dolch und magischen Zaubersprüchen kämpft. Im Verlauf der Geschichte aber wirst Du von einem Dämon besessen, der Dir die Fähigkeit verleiht, Dich in eine Art Alien zu verwandeln, mit Klauen und einem tödlichen Schwanz. Langsam verschlechtert sich in diesem Modus Dein Gesundheitszustand. Allerdings kannst Du ihn wieder verbessern, indem Du Deine Feinde niedermachst. Im Dämon-Modus gerätst Du so in Raserei, dass Du alles niedermachst, was Dir begegnet. Diese dämonische Atmosphäre, die rote Vision, der Sound und der Unterschied zu den Waffen, die einem Gamer sonst zur Verfügung stehen, machen den Dämonmodus zum coolsten, was je in einem Videogame für die Vernichtung von Gegnern geboten wurde.
2. Der AR2 Orb: Half-Life 2: Deathmatch
Eine der Waffen, die im Multiplayermodus von Half-Life 2 zur Verfügung standen, war AR2. Im Grunde war die Waffe ein besseres Maschinengewehr. Was aber diese neue Waffe so speziell macht, ist der zweite Feuermodus. Der Spieler kann Energiekugeln abschießen, die von Wänden abprallen und Feinde bei Berührung töten. Sogar in den letzten 2 – 3 Sekunden kann die Energiekugel bis zu drei Feinde töten. Die Waffe ist ausgesprochen hilfreich in kleinen Räumen und schmalen Korridoren. Du kannst auch die gegnerischen Kugeln mit Deinem Gravitationsgewehr fangen und zurückschießen, wenn Du schnell genug bist. Außerdem ist der Sound der abgeschossenen Energiekugeln, die auf die Wände treffen, absolut cool.
3. Die Smart Disc: Aliens vs. Predator 2
Bei Alien vs. Predator 2 gab es neue innovative Waffengattungen. Die Visionen der Predators machten das Rennen sichtbarer, abhängig davon, auf welche Vision man schaltete und die Smart Disc war eine eindrucksvolle Waffe. In der Basisversion war die Disc (die nur Predators zur Verfügung stand) eine einfache Rasiermesser-Disc. Die Disc war sehr langsam und Du musstest den Feind schon sehr genau anvisieren. Die Visionen waren hilfreich: Bei der Marine-Vision hatte man mit der Disc automatisch einen Blick auf jeden Marine-Player. Dasselbe gilt für jedes Rennen und jede Vision, und es war nahezu unmöglich, einer automatisch blockierten Smart Disc auszuweichen, außer wenn Du Dich hinter einem Hindernis versteckt hattest. Auch wenn das wirklich unfair klingt, es war schwierig, sie bei verschiedenen Gegnern zu verwenden, speziell in verschiedenen Rennen. Das bedeutet, Du musstest die Disc schnell werfen, sie zurückholen, Visionen abschalten und erneut werfen. Alles in allem eine sehr starke Waffe – und noch cooler wegen ihres Aussehens.
4. Der Redeemer: Unreal Tournament
Unreal Tournament hat eine gewaltige Superwaffe – den Redeemer. Der Redeemer, der nur in ein paar Karten verwendet werden kann, war immer eine hart umkämpfte Waffe. Die Waffe schoss eine gewaltige Rakete ab. Wenn Flugkörper auf ein Hindernis aufprallen, rufen sie bei einem Hindernis gewaltige Explosionen hervor und zerplatzen in einer riesigen Detonation. Auf einigen Karten vernichtet die Explosion und die Schockwelle Feinde auf einem Viertel der ganzen Karte. Im zweiten Feuermodus hast Du Fernzugriff auf die Flugkörper und kannst sie in Gebäude lenken, wo sie Deine Feinde verfolgen. Obwohl der Redeemer eigentlich extrem unfair ist (auf einigen Servern war er nicht gestattet), ist er eine extrem coole Waffe und verdient den vierten Platz.
5. Das Jojo: Star Tropics
Das 1990 für NES vorgestellte Adventure-Game Star Tropics hatte eine unkonventionelle Waffe: Der Protagonist kämpfte mit seinem Jojo. Mit dieser Waffe musste der Spieler Schnecken, Zombies und andere Feinde bekämpfen. Obwohl das Jojo eher schwach war (es wurde später im Game durch einen Morgenstern ersetzt), ist die Waffe so unkonventionell, dass wir sie zur Nummer Fünf in unserer Liste der coolsten Waffen in Videogames gekürt haben.