Neun Live-Events auf drei Kontinenten
Wer interessiert sich schon für den Sommer? Mit Sicherheit nicht diejenigen, die am 21. Juli beim Start der Qualifikationsrunde der Intel® Extreme Masters III dabei waren!
Bei diesem spannenden Turnier treten Teams aus allen Kontinenten gegeneinander an. Ihr Ziel ist es, die virtuellen Charaktere ihrer Gegner in Counter-Strike* 1.6 und World of Warcraft* zu vernichten.
Die Intel® Extreme Masters sind das größte Event der Electronic Sports League (ESL). In diesem Jahr geht um ein Rekordpreisgeld von 750.000 US-Dollar. Alle üblichen Verdächtigen der Pro-Gaming-Szene wollen einen Platz im Endfinale erringen, das im Rahmen der ITK-Messe CeBIT im März 2009 in Hannover ausgetragen wird.
In der Zwischenzeit fand im August der erste der weltweiten Wettkämpfe auf der Games Convention in Leipzig statt. Diese Vorentscheidungen sollen die Elite vom Kanonenfutter trennen. Gespielt wurde World of Warcraft. Das deutsche Team Nihilum entschied den Sieg für sich und strich dafür satte 15.000 US-Dollar Preisgeld ein. Der zweite Platz – und damit magere 6.000 US-Dollar – ging an das britische Team SK Gaming. Die sechs besten Teams teilten sich insgesamt 30.000 US-Dollar. Nahezu 40.000 Gamer feuerten ihre Teams vor Ort an und nutzten zugleich die Möglichkeit, die in den öffentlichen Gaming-Zonen von Intel, Dell und Alienware bereitgestellten Desktop-PCs und Notebooks der Highend-Klasse mit Intel® Core™2 Extreme Prozessoren zu testen.
Sieg oder Niederlage
Das Turnier setzt sich aus vier Phasen zusammen: nationale Ausscheidung, Hauptrunde, Kontinentalfinale und weltweites Finale.
Die besten Nationalteams der ESL Pro Series sind automatisch für die Hauptrunde von Counter-Strike 1.6 qualifiziert. In Ländern ohne ESL Pro Series werden die Teilnehmer über nationale Qualifikationsrunden ermittelt. Die 31 besten Teams der WoW-Ladder qualifizieren sich für die Hauptrunde, in der auch Excello, der Gewinner der CampusParty in Spanien, antritt.
In der Hauptrunde spielen insgesamt 32 Teams in vier Gruppen um die Plätze im Kontinentalfinale. Die Gewinner und die Zweitplatzierten der Gruppenausscheidung steigen automatisch auf. Die Dritt- und Viertplatzierten fechten in weiteren Wettkämpfen die übrigen Plätze unter sich aus.
Im Kontinentalfinale treten zwölf Teams aus der Hauptrunde in zwei Gruppen gegeneinander an, wobei nur die Hälfte von ihnen aufsteigt. Diese Teams bilden das Europa-Kontingent der Global Finals.
Jeder Kontinent kann zusätzlich zu den in den Kontinentalausscheidungen erkämpften Startplätzen über die ersten und zweiten Plätze der Global Challenges weitere Startplätze gewinnen. Im weltweiten Finale werden die Gesamtgewinner des Turniers anhand von Gruppen- und K.o-Phasen ermittelt.